Zurück nach oben

Die gesündeste Alternative zu Zucker

Zuckeralternativen

Benötigen wir überhaupt eine Alternative zu Zucker?

Ulrike K. (Mama von 2 Kindern): 
„Man kann doch gar nicht auf Zucker verzichten – Zucker ist doch überall, auch in Obst, vorhanden. Auch gesunde Produkte enthalten laut der Nährwertangabe oft einen hohen Anteil an Zucker pro 100g. Gar keinen Zucker zu essen, ist unmöglich!“

Sicher hat Frau K. recht! Es sollte nicht unser Ziel sein, keinen „Zucker“ zu essen. Nicht, wenn das allgemeine Verständnis unter dem Begriff Zucker auch gesunde Kohlenhydrate, auf die unser Körper in seinem Energiestoffwechsel angewiesen ist, einordnet. 

Wir müssen unterscheiden: Stammt der Zucker aus den Nährwerten (Kohlenhydrate, davon Zucker) aus Industriezucker oder aus getrockneten Früchten oder einem Zuckerersatz? Die Nährwerttabelle ist diesbezüglich sehr missverständlich und verwirrend. Ich kann vor allem raten, sich zuerst an den Zutaten des Lebensmittels zu orientieren. 

Uns muss bewusst sein, dass der Anteil an raffiniertem Industriezucker aus Rüben in unseren Lebensmitteln rasant steigt. Selbst in der „Bio-Ecke“, unter den veganen, glutenfreien und hochpreisigen Produkten im Supermarkt oder Bioladen finden wir „Zucker“ in der Zutatenliste und in der Nährwertliste. 

Raffinierter Industriezucker hat ein extrem hohes Suchtpotential, beeinflusst Hormon-, Energie- und den Fettstoffwechsel eindeutig negativ und raubt unserem Körper wichtige Nährstoffe. Selbst wenn man von Zucker nicht zunimmt, ist die Wirkung fatal und eine Reihe chronischer Erkrankungen sind auf das zu viel an Zucker zurückzuführen.  

Die meisten Menschen, die das Thema abtun mit Sätzen wie: „Ich esse fast gar keinen Zucker“, sind erstaunt, wenn sie ein genaues Ernährungsprotokoll führen oder alle Produkte Ihres Kühlschrankes untersuchen, wie hoch ihr täglicher Zuckeranteil trotzdem ist. 

Fazit: Ja, wir brauchen eine Zuckeralternative, um möglichst vollständig auf herkömmlichen Rübenzucker zu verzichten. 

Welche ist die beste Alternative und warum sind Agavensirup, Dattelsirup etc. keine gesunden Alternativen zu Zucker?

Bei der Entscheidung, auf welche Alternative man zurückgreift, muss man viele Faktoren berücksichtigen. 

Zuerst die Qualität und den Verarbeitungsgrad des Lebensmittels. Vor allem Sirupe und Dicksäfte aus Trauben, Agave, Apfel, Datteln, Yacon & Co gelten als perfekte Alternative. Doch wenn wir uns bewusst sind, wie wertvoll unverarbeitete Produkte sind und wir uns für eine natürliche Süße entscheiden möchten, entspricht kein Sirup diesen Ansprüchen

Bei der Herstellung von Sirupen werden die natürlichen Rohstoffe, wie Agavensaft, Yacon- oder Dattelsirup gefiltert und erhitzt, anschließend eingedickt, um ein schnelles Verderben zu verhindern und die enthaltenen Polysaccaride in Einfachzucker umzuwandeln. Eine Hitzebehandlung während der Herstellung des Süßungsmittels führt zu einer Trennung der Zuckermoleküle von den wichtigen Mineralien, Vitaminen und Enzymen. 

Wir gehen in der Entwicklung unserer Lebensmittel einen anderen Weg und nutzen die natürliche Süße aus Früchten, um das Produkt in 100%-iger Rohkostqualität anbieten zu können. 

In einer unbehandelten, unerhitzten Dattel sind die Zellstrukturen noch intakt. Die Dattel liefert uns so nicht nur ihre Süße, sondern auch eine Reihe essentieller Nährstoffe. So wird das Wort „Zucker“ den wertvollen Kohlenhydraten in natürlicher Struktur nicht gerecht, es besteht physiologisch ein großer Unterschied zu raffinierten Zuckern. 

Spätestens die Wirkung der Lebensmittel beweist die Richtigkeit dieser Theorie. In der Praxis erleben wir nicht selten, wie schnell Verdauungsbeschwerden, Übergewicht, Blähungen, postprandiale Bauchschmerzen oder Müdigkeit und Schlafstörungen mit der Umstellung auf eine natürliche Süße, ohne den Verzicht auf Kohlenhydrate, vollständig verschwinden.

Folgende Produkte mit natürlicher Süße aus Früchten können wir empfehlen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Verwandte Beiträge